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Validität von CAPP

Die Entwicklung des CAPP Assessment-Systems ist kompromisslos an wissenschaftlichen Kriterien und den jeweils neuesten Forschungsergebnissen der Angewandten Psychologie orientiert, ohne die speziellen Erfordernisse der Industrie und der praktischen Anwendung ausser acht zu lassen. Die Validierung der Einzelinstrumente von CAPP entspricht daher den üblichen psychometrischen Standards. Über mehrere Jahre hinweg durchgeführte, umfassende Validierungsstudien mit einer grossen Zahl von Teilnehmern hat die psychometrische Qualität von CAPP im Hinblick auf die folgenden Kriterien eindeutig bestätigt:
  • Reliabilität
  • Augenschein- und Inhaltsvalidität
  • Konstruktvalidität
  • Prädiktive Validität

Reliabilität

Viele Tests im Bereich der Management-Diagnostik bestehen aus Persönlichkeitsskalen und Fragebögen mit klassischen Antwortitems. Im CAPP-System gibt es nur sehr wenige Tests dieser Art; für diese wurde die klassische Skalenreliabilität nachgewiesen. Die meisten CAPP-Tests sind jedoch entweder reine Leistungstests oder nutzen das "Unschärfeprinzip" (s. unter "Tests"). Da diese Methoden nicht auf Einzelitems beruhen, die zu Skalen zusammengefasst werden, wurde ihre Reliabilität - im Sinne von Stabilität der Ergebnisse - mit der Test-Retest-Methode nachgewiesen. Die detaillierten statistischen Ergebnisse dieser Reliabilitätsanalysen können von Psychologen und Spezialisten im Bereich der Human Resources auf dem Netz konsultiert oder von dieser Website heruntergeladen werden (s. "Info/Kontakt").

Augenschein- und Inhaltsvalidität

Man spricht von hoher "Augenscheinvalidität", wenn plausibel erscheint, dass ein Test in der Tat die Dimension misst, die er zu messen vorgibt. Der Terminus "Inhaltsvalidität" bezieht sich auf die Tatsache, dass der Testinhalt diese Dimension auch adäquat repräsentieren muss. Die CAPP-Instrumente bestehen zu einem geringen Teil aus veröffentlichten Tests mit etablierter Augenschein- und Inhaltsvalidität oder wurden von SIGMA in Zusammenarbeit mit Prof. Klaus Scherer auf der Grundlage von Forschungsergebnissen und praktischen Erfahrungen in der Industrie entwickelt. Hierdurch wird die direkte Übereinstimmung zwischen der zu messenden Dimension und den tatsächlichen Messoperationen gewährleistet. Darüber hinaus haben eine grosse Zahl von Psychologen und Praktikern, die CAPP in ihrer täglichen Praxis, z.B. im Management-Development, anwenden, zur Etablierung der Augenschein- und Inhaltsvalidität der CAPP-Instrumente beigetragen.

Konstruktvalidität

Die Konstruktvalidität (im Sinne konvergenter Validität) eines Tests gilt dann als gesichert, wenn die Werte für die gemessenen Eigenschaften oder Fähigkeiten signifikant mit den entsprechenden Werten aus vergleichbaren Tests (d.h. Tests, die ähnliche Dimensionen messen sollen) korrelieren. Unter Leitung von Prof. Scherer hat SIGMA umfangreiche Untersuchungen zur Konstruktvalidierung aller CAPP-Instrumente durchgeführt. Hierbei wurden für alle Dimensionen eines jeden Instruments die Korrelationen mit vergleichbaren Dimensionen anderer CAPP-Instrumente (s. Diskussion des "multi-trait multi-method" Verfahrens auf der Seite "Tests") sowie mit denen externer Tests berechnet. Die Ergebnisse zeigen in nahezu allen Fällen einen sehr hohen Grad an Konstruktvalidität. Psychologen und Spezialisten im Bereich der Human Resources können die detaillierten statistischen Ergebnisse dieser Studien zur Konstruktvalidierung auf dem Netz konsultieren oder von dieser Website heruntergeladen werden (s. "Info/Kontakt").

Prädiktive Validität

Die prädiktive Validität eines Tests wird durch seine Fähigkeit bestimmt, zukünftige Verhaltensweisen oder Leistungen eines Kandidaten (z.B., Beförderung, Umsatzsteigerung) zumindest zu einem Teil vorherzusagen. SIGMA bemüht sich ständig darum, in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen die prädiktive Validität der CAPP-Instrumente anhand eindeutiger Kriterien für Leistung und Erfolg von Kandidaten zu etablieren, die an CAPP-Assessments teilgenommen haben. Die bisherigen Untersuchungen von SIGMA zeigen signifikante Korrelationen verschiedener CAPP-Dimensionen mit Bildungsstand und Niveau der beruflichen Position. Das CAPP-Profil kann darüber hinaus in hohem Masse die Berufszufriedenheit und das allgemeine "Wohlbefinden" bzw. die Lebenszufriedenheit vorhersagen. In weiteren Untersuchungen, in Zusammenarbeit mit grossen Unternehmen und internationalen Organisation, konnten signifikante Korrelationen zwischen CAPP-Dimensionen und Einschätzungen durch Kollegen (360 Grad) nachgewiesen werden. Die detaillierten statistischen Ergebnisse dieser Analysen zur prädiktiven Validität können von Psychologen und Spezialisten im Bereich der Human Resources auf dem Netz konsultiert oder von dieser Website heruntergeladen werden (s. Info/Kontakt).